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Devils Village

Gruselgeschichte von Annemarie Wach (mit Hilfe von Diana Humberg)

“Mum , sei doch nicht so , komm erlaub es doch ! Bitte ! Felice darf es doch auch !” So im Hinterkopf war mir natürlich klar, daß Feli noch nicht gefragt hatte. Aber das mußte ich meiner Mutter ja nicht auf die Nase binden ...
“Worum geht es eigentlich , Bev? Immer noch um diese Fahrt nach England? Und was Feli darf, interessiert mich nicht !”
“Aber ...”
“Kein aber - alleine in England ... du weißt nicht , wie gefährlich das ist ! Und vor allem so lange - 2 Wochen !”
“Aber ich bin doch nicht alleine - da sind noch mindestens 40 andere Jugendliche und ... Betreuer !”
“Ach , jetzt nerv mich nicht so, ich werd's mir noch überlegen!”
Das war wohl nichts - und die Fahrt war schon in 2 Wochen ... Kurze Zeit später hing ich an der Strippe und redete aufgeregt auf Feli ein :
“Darfst du denn ?”
“Hab noch nicht gefragt ...”
Feli war zum Abgewöhnen - so unzuverlässig! “Wann fragst du denn ?”
“Ach , vielleicht gleich ... nur vielleicht ...”
Ich knurrte und schlug vor : “Ich komm jetzt zu dir und wir machen das gemeinsam - OK ?”
“Wenn ‘s sein muß - bringt wahrscheinlich eh nichts ...”
“OK - ich komme gleich !”
“Was heißt gleich ? In zwei oder drei Stunden ?”
“Nein , jetzt !”
“Ahhhhh...”

Entnervt legte ich auf , machte mich fertig und war in Null komma nichts bei Feli , die nur drei Straßen weiter wohnte. Wir schafften es mit all unserer Redegewandtheit, ihre Mutter zu überzeugen - jetzt stand nur noch meine Mutter im Weg ... Also ging es zu mir - Argumente hatten wir ja genug! Nach einer unheimlich anstrengenden Stunde, in der wir meine Mutter fast um den Verstand brachten, willigte sie endlich auch ein - es konnte also ein Sieg auf ganzer Linie verzeichnet werden! Diese zwei Wochen konnten wir von nichts anderem mehr reden, als von der Fahrt - wir nervten uns und auch die anderen damit ... Mein Koffer war bereits bis zum Platzen vollgestopft, aber Feli sah überhaupt keinen Grund, die Sachen jetzt schon rauszulegen .
“Wir haben doch noch Zeit !” Es lief wie immer darauf heraus, daß sie am letzten Tag alles in Hast (deshalb auch unordentlich) in ihre Tasche stopfte ... Am verabredeten Treffpunkt standen um 8:00 schon ca. fünfzehn Leute rum und quatschten . Der Doppeldeckerbus kam - wir wollten unbedingt nach oben hinten ! Also mußten wir uns reinquetschen - und ja ... da waren noch zwei Plätze! Wir saßen fast schon, aber auf einmal waren da zwei Boys, die uns natürlich den Platz klauten. Der erste Eindruck schockte mich so, daß ich mich nicht mehr auf Platzsuche begeben konnte - gottseidank gab es ja noch Feli! Direkt über den Gang, also nur auf der anderen Seite gab es auch noch freie Plätze, und sie hatte uns auch schon welche reserviert ... Von hier konnte ich die Jungen gut in Augenschein nehmen - der eine hatte knatschblaue, hochgegelte Haare und sah insgesamt aus wie ein Punkerverschnitt. Der andere sah (meinem Geschmack nach) doch besser aus : ein Italienerverschnitt mit machohaftem Benehmen. Die beiden waren die größten Schreihälse im ganzen Bus - meine armen Ohren ... Ich benebelte meine Sinne mit dröhnend laut gestellter Popmusik ... dabei muß ich wohl eingeschlafen sein, ich hatte ja auch in der Nacht vor Aufregung wenig Schlaf bekommen! Irgendwann wachte ich wieder auf und hatte jetzt eine Chance, mich im ganzen Bus umzusehen. Der Italiener sah im Schlaf richtig knuffig aus - was man von dem Punker nicht behaupten konnte ... Eine Reihe seitlich hinter uns saß ein braunhaariger Junge alleine. Aber was war das? Direkt hinter uns saß etwas, das mich mehr an einen gestrandeten roten Wal als an einen Jungen erinnerte. Dick, rothaarig - igitt ... da schlug er auch noch die Augen auf - ich mußte den Brechreiz unterdrücken, da breitete sich auch noch ein abnormales Honigkuchenpferdegrinsen auf seinem Gesicht aus ... Neben ihm ein recht hübsches, aber auch breites Mädchen - schienen Geschwister zu sein. Eine schrecklich laute Stimme : “Wir sind da !” Ich wollte aufspringen, wurde aber von der Betreuerin daran gehindert : “Sitzenbleiben ! Erst mal die Regeln : 1. Es sind keine alkoholischen Getränke oder Tabakwaren erlaubt ! 2. Jungen begeben sich niemals in die Mädchenzimmer , auch nicht tagsüber ! Natürlich auch nicht andersherum !” Ein Stöhnen ging durch den Bus. Vor allem die beiden neben uns äußerten sich lautstark : “Aber was ist denn ? Vermiesen sie uns hier denn jeden Spaß ?” “Ja - dafür sind wir da ... weiter : 3. Ihr geht nie alleine vom Grundstück - nur in den von uns eingeteilten Gruppen . Und vorher sagt ihr uns auf jeden Fall Bescheid ! Wir regeln das hier im Bus !” Sie ging durch die Reihen - immer zwei Reihen (also ca 8 Leute) kamen in eine Gruppe . Wir waren 7 : Der braunhaarige , der Rollmops , sein weibliches Gegenstück , der Punker (bähh...) , der Italiener (ahh...) und wir . Naja - immerhin ! Die Betreuerin namens Caro fuhr fort : “4. Zu den Essenszeiten müßt ihr euch pünktlich im Eßsaal einfinden . Der Tischdienst geht nach Gruppen . 5. Es gibt vereinbarte Ruhezeiten : Von 12-13 Uhr ist Mittagsruhe , ab 22 Uhr begebt ihr euch in die Zimmer und verhaltet euch ruhig - das Licht wird um 23 Uhr aus gemacht .” “So früh schon ? Das ist ja die Härte !” verkündete der Punker und alle anderen stimmten ein . Caro mußte gegen diese Proteste ankämpfen um zum Ende zu kommen : “6. Im Gebäude wie auch auf dem Gelände wird kein Feuer entfacht ! Zum Schluß : Wer gegen die Regeln verstößt , muß mit der Konsequenz rechnen , nach Hause geschickt zu werden !” Das konnte ja was werden ! Gleich bei der Ankunft hatte ich so ein komisches Gefühl - das Haus war OK , aber irgendwas stimmte nicht , beunruhigte mich ...

Es gab 4er Zimmer mit Waschbecken und einem Schrank . Feli und ich zogen mit 2 anderen Mädchen in das Zimmer und richteten uns gemütlich ein . Ich lag oben im Hochbett - ich liebte es , oben zu liegen ... Das Schwerste , nämlich das Bett machen , hatten wir hinter uns und waren mit Jeans und Shirt auf alles vorbereitet . Es war ja Sommer und entgegen aller Erzählungen doch recht warm , wenn auch neblig. Der Nebel kam , wie uns später erzählt wurde, von dem nahe gelegenem Moor , das nur von einem dichten Wald verdeckt war . Ein Moor - hoffentlich würden wir hier eine Nachtwanderung machen! Ich kam mir vor , wie in einem drittklassigem Gruselfilm - Moor , Nebel und dann noch dieser Ort ... es mußte der Ort sein , der dieses Gefühl in mir verursachte ! 3 Stunden nach der Ankunft kamen alle im Aufenthaltsraum zusammen um über die Nachmittagsaktivitäten und wichtige Dinge zu beraten . Das Frühstück gab es schon um 8 Uhr - das hieß um 7:30 aufstehen - und das , wo ich doch eine geborene Langschläferin war . Auch die anderen schienen sich nicht so darüber zu freuen - es waren doch Ferien ! Naja - damit muß man nun leben ... Um 12:00 gab es Mittagessen - das wahrscheinlich wieder ungenießbar sein würde! Gottseidank war es schon Nachmittag und so retteten wir uns vor Magenproblemen - zumindest heute ... Abendessen um 18:00 - wie sollte man da die Nacht überstehen ? Gut , daß wir in einem kleinen Dorf waren ... es gab sogar einen Supermarkt ! Da wir jetzt doch nicht verplant wurden , konnten wir von 16:00 bis zum Abendessen das Dorf unsicher machen - natürlich nur in Gruppen . Ich tat also mein Bestes , die Gruppe beisammen zu bekommen - aber irgend jemand fehlte - wir waren nur 7 ! Gemeinsam durchforsteten wir alles , aber das Haus war wie ausgestorben ... wir bekamen Panik. Die Betreuer hielten uns schon für verrückt, als der Braunhaarige endlich erklärte: “Ihr wißt ja , daß ich allein gesessen habe ?” Allgemeines Gestöhne ... Jetzt konnte es endlich losgehen. Wir schwiegen uns an , bis ich endlich das Wort ergriff : “Wie heißt ihr eigentlich ?” Alles blieb unschlüssig stehen und wartete darauf , daß jemand den Anfang machte. Der Punker und der Macho fingen gleichzeitig an : “Ich bin ...” “So wird das nichts ! Alle der Reihe nach !” Der Punker fing sich schneller wieder und verkündete stolz : “Ich Ryan -” , er zeigte auf mich , “- du Jane !” Ganz nach Tarzanmarnier ... Ich konterte sofort : “Du Ryan - ich Beverly !” “Ah !” Es ging weiter ... Der Italiener : “Ich bin Colin !” Also alles noch mal zusammengefaßt : der Punker hieß Ryan, der Macho Colin , der braunhaarige Stille war Manuel, der Rollmops nannte sich Roland und sein Gegenstück Christine (sie waren keine Geschwister ...) !

Wir zogen in die Stadt ein ... Auf dem Marktplatz blieben wir stehen und blickten uns zögernd um : ein Spielwarengeschäft, eine Boutique (leider geschlossen) , der Supermarkt , ein kleines Restaurant und ein Café ! Riesig ... Einstimmig beschlossen wir (vor allem Rolly und Chrissie) erst in das Café zu gehen . Die Eiskarte war auf englisch ! Eigentlich konnten wir ja englisch - aber auf Englisch Eis bestellen ? “I would a ...” fing Ryan an . “Das heißt ‘like’ !” “Oh - I like a ... an ice !” “What kind of ice ?” fragte die miesgelaunte Serviererin . “Was hat die gesagt ?” flüsterte er mir ins Ohr. Sie wurde langsam ungeduldig. “Welche Sorte du haben willst !” zischte ich zurück . “Ah - mhh ... Was heißt Erdbeer ?” “Laßt uns das regeln !” Ich holte mit Feli zusammen kurz die Wünsche der anderen ein und bestellte. Wir bestellten eine gemischte Riesenportion ‘Icemountain’ . Einige Zeit später erhielten wir die riesige Schale und löffelten los . Nach zehn Minuten gaben Ryan und ich schon auf und beobachten das weitere Schauspiel . Manu zischte Feli etwas zu und sie verschluckte sich fast an dem Eis ... Was die wohl flüsterten ? Die beiden legten auch die Löffel zur Seite und lehnten sich in den Stuhl zurück . Meiner Einschätzung nach , würde Colin als nächster aufgeben ... wie der schaufeln konnte ! Aber im Vergleich zu unseren beiden Scheunendreschern Chrissie und Rolly war das gar nichts . Ja - ich hatte Recht , denn nach weiteren 2 Minuten waren nur noch die beiden fleißig . Wir konnten nur staunend zusehen . Während dieser Zeitspanne schielte ich immer wieder kurz zu Colin - Feli schien es nicht anders zu gehen . Er blickte etwas verstört zwischen uns beiden hin und her und , schaute verdutzt auf seine Sachen und hinter sich , konnte aber keinen Grund für unsere urplötzliche Neugier finden ... Manu und Ryan saßen mit verschränkten Armen da und bemerkten deprimiert , daß sie scheinbar nicht der Mittelpunkt standen . Sie folgten beleidigt unseren Blicken zu Colin . Chrissie und Rolly schaufelten immer noch und bekamen davon gar nichts mit . Ich konnte nicht glauben , daß zwei Menschen in so kurzer Zeit so viel Eis essen konnten ... Die beiden rissen Feli und mich durch die Bemerkung : “Und was jetzt ?” aus unseren Träumen . “Ähh , was ?” “Ich meine , wo wir jetzt hingehen !” “Ach ...” Und bevor ich zuende sprechen konnte , bewegten sie sich mit unglaublicher Schnelligkeit (hätte ich ihnen nicht zugetraut ...) nach draußen . Wir stürmten hinterher und holten sie auf dem Marktplatz ein . “Wir wollen in den Spielzeugladen - kommt ihr mit ?” “Was wollt ihr denn da ?” “Ich...ähh...ich habe meine Kuscheltiere zu Hause vergessen - und ohne Kuscheltiere kann ich nicht einschlafen .” Ich stöhnte, aber innerlich lachte ich und konnte es mir nur schwer verkneifen laut loszulachen - Kuscheltiere ... “Ach geht ihr mal - wir warten hier !” rettete Colin uns . “OK - bis gleich !” Und schon sprinteten sie zum Laden und waren außerhalb unserer Sichtweite . “Wir gehen in den Supermarkt !” beschlossen wir alle sofort . Ich hatte Chrissie und Rolly schon aus meinen Gedanken verbannt ... Also überfielen und plünderten wir den Supermarkt. Hier gab es sogar richtige eßbare Sachen (was man von dem Fraß , den wir in der Jugendherberge bekamen , nicht behaupten konnte ...) ! Aber eins war komisch - die Menschen hier waren irgendwie etwas sehr unfreundlich und schienen völlig gleichgültig durch das Leben zu laufen. Ich verdrängte es sofort wieder - wir waren im Urlaub ! Mit Fressalien beladen schlenderten wir ca. eineinhalb Stunden später wieder heraus - da standen mitten auf dem Marktplatz zwei hilflos aussehende Leute herum - Chrissie und Rolly ! Wir hatten sie doch glatt vergessen ... Sie waren natürlich etwas sauer und schmollten den ganzen Tag , bis wir ihnen eine Tafel Nußschokolade anboten , die sie strahlend annahmen ! Die Leute (nur wenige waren im Dorf) bewegten sich wie Roboter auf ihr Ziel zu . Sie schienen fast willenlos, wie Zombies - bei diesem Gedanken bekam ich Gänsehaut ... Konnte ich nicht mal damit aufhören ... es war alles völlig normal ! Ich bin in einem fremden Land und kenne die Leute nicht - klar hat man da so seine Vorurteile ! Inzwischen war es schon etwas dunkel - meine Uhr sagte mir , daß es schon 19:00 Uhr war - um 18:00 Uhr hatte es Abendessen gegeben ! Das würde etwas Ärger geben ... Schleunigst rannten wir (wir hängten Chrissie und Rolly natürlich ab) bis zur Herberge , rissen die Tür auf und starrten in z.T. komischerweise rote und völlig starr auf uns blickende Augenpaare - “Wo wart ihr ?” “Wir...ähh...wir waren bloß etwas in der Stadt und haben die Zeit vergessen ...” “Gleich werde ich mich vergessen - ihr müßt doch zu den angegebenen Essenszeiten zu Hause sein - das kann man doch wohl noch von euch verlangen, oder ?” Die waren völlig übergeschnappt - wir waren doch nur zu spät gekommen ! Vorher erschienen mir alle viel freundlicher ... Wir ertrugen es , aber inzwischen waren auch die beiden anderen gekommen und ihnen standen bereits Tränen in den Augen ... “Wir konnten doch nichts dafür !” jaulten die beiden “Wir haben doch nur auf die anderen gewartet !” “Ihr habt euch getrennt ?” “Ähmm - nein , eigentlich nicht - war es nicht so ?” redete Ryan sich raus und blickte uns verschwörerisch an . “Getrennt ? Wir ? Nein !” antworteten wir im Chor . “Dann will ich mal nicht so sein !” Jetzt verschwand das Flackern aus ihren Augen . “- Aber wehe so was kommt noch mal vor , dann ...” Am nächsten Morgen fehlte ein Mädchen , Cassie ! Sie war wie vom Erdboden verschwunden - aber jemand wollte sie in den Wald gehen gesehen haben . Wir jedenfalls hielten uns den folgenden (äußerst merkwürdigen) Tag zurück und spielten Unschuldslämmchen . Beim Abendessen blieb aber ein weiterer Stuhl leer. “Wer von euch hat Larry gesehen ? Sagt es mir !” Sie schien sogar noch wütender als beim letzten Mal und nicht nur sie, sondern auch viele andere hatten dieses rote Augenflackern , daß mich jetzt wirklich beunruhigte. Auch die anderen wunderten sich, aber mir blieb keine Zeit , darüber nachzudenken Wir wurden von morgens bis abends mit Spielen und Plänen bombardiert , so daß wir keinen klaren Gedanken mehr fassen konnten : Canasta , Rommè , Skat , Versteckspielen, (schrecklich langweilige) Museen , Stadtrundfahrten etc. Aber auch am folgenden Tag reduzierte sich die Gruppe stetig. Es waren bereits fünf Leute verschollen - und die Aufpasser schienen darüber gar nicht so richtig beunruhigt zu sein !?! Sie nahmen es, wie wir schon so oft hier bemerkt hatten , gleichgültig hin. Uns aber beunruhigte das sehr, denn wir waren mit sehr wenigen Ausnahmen die einzigen ohne dieses Flackern. Oder ? Ich stellte mich erst mal vor den Spiegel in unserem Zimmer - ahh - ich hatte keins ! Aber könnte das nicht vielleicht eine Täuschung sein ?

Plötzlich ein Geräusch hinter mir - ich drehte mich um - es war Jane , die jetzt neuerdings auch etwas anders (ich kann das wirklich nicht beschreiben) war . Ich durfte mir nichts anmerken lassen , also drehte ich mich wieder um und blickte erneut in den Spiegel. Nein , das hier war nur eine Fata Morgana - es konnte doch nichts anderes sein ! Was ich jetzt hinter mir durch den Spiegel sah, war sicher nicht Jane , die immer noch hinter mir stehen mußte - sie - ich mußte übermüdet sein ... Ich zwinkerte einige Male, aber das Trugbild verschwand nicht - obwohl es doch nur ein Trugbild sein konnte ... hinter mir stand angeblich nicht Jane , sondern ihr halb verwestes Ebenbild ! Sie war zum Skelett abgemagert, bis auf einige blutige Fetzten , die ich nicht eindeutig als Kleidung oder Haut identifizieren konnte. Ich mußte den Impuls zu Schreien zurückhalten! Ihr Darm hing aus dem Unterleib heraus , wie ein grotesker Wurm , der sich aus ihrem Bauchraum gebohrt hatte 

Jetzt geht der Grusel   erst richtig los:
Ladet Euch die ganze Geschichte herunter.

© by Annemarie Wach

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01.11.99