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Meine Träume

Drei Gedichte von Katja Kant

Für meinen Vater!

Meine Träume

Wenn die Versuchung kommt

 

Für meinen Vater!

Wer bist Du eigentlich?
Warum kenne ich Dich nicht,
obwohl Du mein Vater bist?

Was habe ich Schlimmes gemacht,
daß Du nicht hier bist.

Wie kann ich Dir erklären,
daß ich Dich brauche?

Warum bist Du nicht ein Teil meines Lebens?

Kannst Du Deine Kinder nicht lieben?

Du bist Opa von zwei Kindern,
zweimal hast Du diese Kinder gesehen,
reicht Dir das?

Als Elternteil,
werde ich nie verstehen,
daß Dein Interesse an uns erloschen ist.


© by Katja Kant

Geschrieben 24.04.1999

Meine Träume

Vor ein paar Wochen stellte man mir eine interessante Frage: "Welche Träume hast Du?"

Die Antwort war nicht schwer,
ich habe keine Träume,
sagte ich aus fester Überzeugung.

Ich lebe in der Realität,
ich bin bodenständig
und kein Träumer,
war meine Antwort.

So, ein Quatsch,
kam von der Gegenseite.
Jeder Mensch hat Träume
und sind sie noch so klein.

Nein, erwiderte ich erneut,
Träume und Phantasien,
waren immer Dinge,
die ich nicht beherrscht habe.

Offiziell war das Thema für mich vom Tisch,
doch es ging mir nicht mehr aus dem Kopf.
In Gedanken versunken,
saß ich da und überlegte:
Habe ich wirklich keine Träume?

Sind Träume nicht wie Wünsche an die Zukunft?
Sind Träume nicht die Ziele,
die sich jeder in seinem Leben setzt?

Klar hatte ich Ziele und Wünsche,
aber nie habe ich einen Gedanken daran verschenkt, daß es die Träume sind,
die das Leben wertvoll machen,
weil sie Hoffnung spenden.

© by Katja Kant

Geschrieben 10.07.1999

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16.11.99